Vor Ende der Sommerzeit

Drama (2 D / 1 H / 1 Dek)

frei zur UA

 

Zwei Frauen an einem See, nur Wasser und Wolken.
Anni ist geblieben, sie hört eben gerne zu – „wer hält es schon mit sich selbst aus?“ Der Sohn ist weg, er konnte nicht mehr, musste „einfach raus“. Es ist schon lange her, dass alle drei einmal einen glücklichen Tag hatten – „hatten wir das mal?“ Was bleibt, ist der See und mit dem Schilf ringsum wächst auch die Einsamkeit. Die Ursache findet sich wohl im Dunkel des Seegrunds.

 

In einer ganz klaren, bildreichen Sprache, die eine unverwechselbare Handschrift der Autorin zeigt, wird in knappen Szenen und poetisch verdichtet eine Familiengeschichte erzählt, deren Figuren von Verlusten, der Angst vor dem Vergessen und vor dem Überleben bis zum Stillstand getrieben werden.

 

LESEPROBE

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