Hinterholzacht

DÜRINGER Roland

Komödie (1 H / 1 Dek)

 

Hinterholzacht beschreibt den Lebens- und Leidensweg des idealistischen Häuslbauers Herbert Krcal. Von seiner 72-Quadratmeter-Mietwohnung am Wiener Gürtel zieht er gemeinsam mit Frau und Sohn aus, um den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen. Ins Haus in Hinterholz 8 bei Sulz im Wienerwald, das er während einer Wochenendwanderung entdeckt hat. Doch bald muss Herbert erkennen: My home is my Schlamassel. Das viel zu teuer erstandene Häuschen ist eine Bruchbude. Herbert kämpft gegen Kurzschlüsse, feuchte Mauern und vor allem mit seinem handwerklichen Antitalent. Und schließlich auch mit seiner Bank. Als dann noch die Ehe kriselt, brennen bei Herbert die Sicherungen komplett durch. Es kommt zum Showdown im Fertigteilhauspark „Blaue Lagune“, wo er sich als Geiselnehmer wieder findet.

 

Roland Düringers kabarettistische Aufarbeitung einer Häuslbauerstory ist bereits österreichisches Kulturgut. Wer gerade ein Haus baut oder dieses schon hinter sich hat, wird sich in etlichen Situationen wieder erkennen. Wer noch davor steht, sollte sich dieses Stück auf alle Fälle vorher ansehen. Nicht zur Abschreckung, sondern als Vorwarnung. Und wer weder Hausbau noch Renovierung plant, der wird seine Wohnung nachher umso mehr zu schätzen wissen.

 

Hinterholzacht, als Solostück konzipiert, wurde 1998 von Harald Sicheritz verfilmt und ist bis dato der erfolgreichste Kinofilm Österreichs.


UA: 18. Jänner 1994 in der Kulisse / Wien

 

LESEPROBE

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