Snuff

BARLIĆ Doris

Thriller (1 D / 3 H / 1 Dek)

frei zur UA

 

Snuff ist ein Mythos. Die filmische Aufzeichnung eines Mordes, der zum Zweck der Unterhaltung des Zuschauers und mit kommerzieller Absicht begangen wurde, gibt es nicht. – Oder?
Ein Keller. Eine Frau ist an einen Stuhl gefesselt. Sie war einsam. Sie war in einem Chatroom. Jetzt ist sie hier und wartet auf ihren Peiniger. Sie wollte es nicht anders. Die Kamera läuft. Es beginnt ein Spiel. Nur über die Regeln sind sich Opfer und Täter noch nicht einig…

Spätestens seit Filme wie Das Schweigen der Lämmer, Sieben, Saw oder Hostel ihr Publikum fesseln und die Box Office Charts anführen, werden Filmemacher nicht müde, die Abgründe der menschlichen Psyche auszuloten. Nun ist es an der Zeit, dass sich auch das zeitgenössische Theater mit diesen Themen auseinandersetzt. Denn wo könnte dem menschlichen Bedürfnis nach dem Voyeurismus des Grauens besser genüge getan werden als auf einer Theaterbühne, wo das Publikum dem gespielten Wahnsinn direkt beiwohnen kann. Ein Wahnsinn, dessen Wirkung sich durch die verbale Kraft des Textes gegenüber der Bilderflut eines Spielfilms nur zu verstärken vermag.


„Sex und Gewalt passen immer gut zusammen. Das ist wie Rührei mit Speck. Die Geschichte der Gewalt ist lang, und in der Gewalt steckt genauso eine sexuelle Komponente, wie es beim Sex ein brutales Element gibt.“

David Cronenberg über seinen Film A History of Violence

 

LESEPROBE

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