Die Fischverkäuferin

FÜSERS Clemens

Groteske / Dramolett (2 D / 1 Dek)

 

Die Fischverkäuferin, die selber keinen Fisch mag, hat ihren letzten Arbeitstag hinter der Frischfischtheke eines großen Kaufhauses, da die Abteilung geschlossen wird. Wenn sie den letzten lebenden Fisch, einen Karpfen, verkauft, hat sie ihre Schuldigkeit getan und sitzt auf der Straße. Ihre letzte Kundin, eine großbürgerliche Dame, die seit ihren Kindertagen dort einkauft, kann sich nicht entscheiden, ob sie den Karpfen kaufen soll und ob er die passende Mahlzeit für ihre abendliche Gesellschaft ist.
Geplagt von Existenzängsten denkt die Fischverkäuferin auch voller Sehnsucht an den jungen Mann, der regelmäßig bei ihr einkauft, weil er offensichtlich in sie verliebt ist, und von dem sie nicht weiß, wie sie ihn wieder finden kann, nachdem die Abteilung geschlossen sein wird und sie ihre Arbeit verloren hat…
Als sich die Kundin entschließt, den Karpfen zu kaufen, kommt es zu einem tödlichen Showdown.


UA: 2007 durch die Society Players – theater hautnah e.V. / Berlin

 

LESEPROBE

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