Der Hypochonder

SCHINDLECKER Fritz

Farce (4 H / 7 D / 1 Dek)

 

Der Hypochonder ist Bioweinbauer Vinzenz Oberholzer, der wie „ein alter Weinstock spürt, wenn die Reblaus um die Ecke schaut“. Außerdem hat ihm die Wahrsagerin prophezeit, dass er seinen 55. Geburtstag nicht überleben wird. Darum ortet er in gediegener Selbstdiagnose eine furchtbare „Ohrlapperltuberkulose“ und folgert daraus sein nahes Ende.
Er hat es nicht leicht, der Hypochonder, vor allem wenn auch noch der zum Schamanen „Mahavishnu“ umgeschulte Postmeister Bertl Pschestranek einen Riss in seiner Aura ausfindig macht. Dass aber nichts schwerer ist, als einen Hypochonder von seiner Gesundheit zu überzeugen, weiß der erfahrene Arzt Ägidius Lemplmeier nur zu genau und setzt auf „mörderisch g’sunde“ Kost und Therapie.
Und weil Lachen gesund ist, wird nicht nur den Erbschleichern Kevin und Vroni sowie dem arroganten Weinbauingenieur von der Konkurrenz reiner Biowein eingeschenkt, sondern durch die Fürsorglichkeit der braven, aber scharfzüngigen Haushälterin Eliska und die gutmütige Verschmitztheit des Kellermeisters Pantscher eindringlich demonstriert, dass auch „in urina veritas“ ist.


UA: 15.02.2007 im ORF-Theater Klagenfurt durch die „Kleine Komödie Kärnten“

 

„Von der ersten bis zur letzten Minute folgt ein Wortwitz dem nächsten – bis zum allzu frühen Happyend. Man möchte sitzen bleiben, weiterlachen.“

„[…] volkstümliche Unterhaltung im besten Sinn.“

 

LESEPROBE

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