Der Steuerfahnder

SCHINDLECKER Fritz

Komödie (4 D / 5 H / 2 Dek)

 

„Leben und Leben lassen“ – so lautet die Devise der ehrenwerten Bürgerinnen und Bürger des Fremdenverkehrsortes Bad Altstift: Der ärztliche Leiter der Kuranstalt läßt sich von seinen betuchten Patienten gerne so manches „Kuvert“ zustecken, die tüchtige Wirtin des Hotelgasthofes Zum Goldenen Hirschen macht einen Gutteil ihres Speisen- und Getränkeumsatzes „schwarz“ und der Bürgermeister und Leiter des örtlichen Finanzamtes drückt auf Grund fürstlicher (Weihnachts-)geschenke ganz gern das eine oder andere Äuglein zu. Alle sind glücklich und zufrieden.
In diese Idylle platzt der Feriengast Wolfgang Amadeus Nedoschil und der  ist  in einer verzweifelten Lage. Der Teilhaber seines Buchladens ist kürzlich Richtung Thailand „abgereist“ und hat dem armen Wolfgang 50.000 Euro Steuerschulden hinterlassen. Der Geprellte sieht einen einzigen Ausweg: Die Heirat mit einer wohlbestallten Dame, die er hier in Bad Altstift zu finden hofft.  Aber seine ersten amourösen Annäherungsversuche schlagen kläglich fehl. Doch plötzlich scheint dem ewigen Pechvogel das Glück hold:
Durch einen vertraulichen Hinweis erfährt der örtliche Finanzamtsleiter von der Ankunft eines gefürchteten, in der Regel „undercover“ recherchierenden Steuerfahnders. Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer, die Altstifter Bürger geraten in Panik. Hinter welcher Maske verbirgt sich der gefährliche Eindringling? Da sich Nedoschil – aus eingangs erwähnten Gründen – immer wieder recht auffällig nach den finanziellen Verhältnissen verschiedener Damen erkundigt hat, liegt der Schluß nahe. Der unscheinbare Wolfgang ist in Wirklichkeit der gefürchtete Steuerfahnder Dr. Beck!
In einer Krisensitzung beschließen die Honoratioren des Ortes gemeinsam geeignete Maßnahmen, um die Bedrohung abzuwenden...


UA: 1998 im Münchner Volkstheater

 

LESEPROBE

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