Der Maler Schiele aus Tulln

SZYSZKOWITZ Gerald

Historisches Drama (4 D / 8 H / 10 Dek)

 

Der Maler Schiele aus Tulln ist ein Volksstück, in dem die Leute von Neulengbach und Umgebung, also die Marktfrauen, Gendarmen, Gerichtsdiener und viele andere angesehene Bürger und Adlige – ja sogar die Richter in der Landeshauptstadt – damit konfrontiert werden, dass ein Maler wie dieser "Egon Schiele aus Tulln" seine Leut nicht nur in allerlei bunten Kleidern und würdigen Anzügen zeichnet und malt, sondern auch ohne alles...

 

Der Maler Schiele aus Tulln ist der dritte Teil der „Tullnerfelder Trilogie“ von Gerald Szyszkowitz. Im Jahr 2004 entstand „Schubert“, weil Franz Schubert im Schloss Atzenbrugg bei Sitzenberg einige Sommer lang seine „Atzenbrugger Tänze“ geschrieben hat, im Jahr 2005 wurde dann das Stück „Figl vom Tullnerfeld“ auf Schloss Sitzenberg uraufgeführt, weil der ehemalige Bundeskanzler Leopold Figl in Rust im Tullnerfeld auf die Welt gekommen ist, und im Jahr 2006 beschäftigte sich der Autor mit einem weiteren „Tullnerfelder“, dem Maler Egon Schiele.
Wie schon beim „Schubert“ und beim „Figl“ versuchte Gerald Szyszkowitz auch diesmal so weit wie möglich Originaltexte zu verwenden, um dem Charakter des Egon Schiele nahe zu kommen. Erfreulicherweise gibt es nämlich im „Fall Schiele“, da er ja auch ein Kriminalfall gewesen ist, Verhör- und Verhandlungsprotokolle aus Neulengbach und St. Pölten. Tullnerfelder Gendarmen und Gerichtsdiener reden bei den Vernehmungen wie Shakespeare-Komiker.


UA: 19. September 2006 in der Freien Bühne Wieden / Wien

 

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