Die Gefangenen

VICI Ludo

Drama (2 D / 2 H / 1 Dek)

frei zur UA

 

„Es gibt Dinge, von denen denkt man sein Leben lang, dass sie einem selbst nie passieren würden. Das sind so Sachen, die passieren immer nur irgendwelchen anderen, irgendwo weit weg, irgendwo ganz weit weg, ganz weit weg.“

 

Die Gefangenen sind vier Personen, eingesperrt im Tresorraum einer Bank. War es ein Überfall oder wurden sie Opfer eines Terroranschlags? Aus dieser klaustrophobischen Ausgangssituation entwickelt sich zwischen den unterschiedlichen Charakteren ein verbaler Schlagabtausch, bei dem Träume zerplatzen – „Eigentlich war doch alles in Ordnung, wir hatten Pläne, wir wollten gemeinsam…“ – das Schicksal hinterfragt wird – „Mich hat keiner gefragt, ob ich Lust habe hier das Opfer zu spielen.“ – Ideologien verblassen – „Wir sind nicht blind, wir machen unsere Augen absichtlich zu.“ – Ängste geschürt werden – „Angst. Es geht ganz einfach um Angst.“ – der Glaube schwindet – „Der Kindergott ist ein Tröster und Beschützer, der Erwachsenengott ist ein wütender Zerstörer.“ – und die Hoffnung langsam stirbt – „Ich wollte nur wissen, ob du dich bereits damit abgefunden hast hier nicht wieder raus zu kommen.“
Bis die Lage eskaliert und sich die Gefangenen gegenseitig terrorisieren. – „Die Welt da draußen existiert in diesem Augenblick nicht mehr.“ Aber der wahre Terror lauert außerhalb ihres Gefängnisses. – „Du hast die Wahl. Du erschießt ihn oder du erschießt dich…“

 

„Als sie mich die Treppe hinaufgeführt haben, wisst ihr, da habe ich mir gedacht, wie schön es wohl sein müsste mit Mia am Strand spazieren zu gehen, oder auch Doris in ihrer Wohnung zu besuchen. Oder...ja...es wäre mir sogar viel wert gewesen mit Christian ein Bier trinken zu gehen…“

 

LESEPROBE

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