Hain

HABERL Klaus

Drama (3 D / 2 H / 1 Dek)

 

Der Klavierlehrer Hain sieht müde aus. Wie Jesus. Es geht ihm ans Eingemachte. Wenn seine Mutter nicht wäre, würde er Judith vielleicht lieben können. Wenn er sein dahingesagtes Versprechen an den Pfleger Staff dessen behinderter Tochter das Klavierspielen beizubringen, einlösen würde, würde er vielleicht noch einmal davonkommen. So aber ist es mit ihm und seinem Leben vorbei.
Ein zynischer Blick auf die Welt. Ein Stück über Kälte, Sprachlosigkeit, Schuld und Verantwortung.

 

UA: 2000 im Projekt Theater Studio in Wien (heutiges Off-Theater), eine Produktion des bernhardensemble, Regie: Ernst Kurt Weigel

NESTROY 2001 als beste OFF.Produktion

 

„Klaus Haberls ‚Hain’ zeigt die psychische Labilität von Menschen. Schauplatz ist eine Nervenheilanstalt, in der sich Kranke und Grenzgänger mischen. Die Sessel, die Wände, die Kleidung des Personals, alles ist weiß. Nur der Humor ist schwarz. Die Leute, die hier Platz genommen haben, fühlen sich ein wenig unbehaglich. Wie im Warteraum einer Nervenheilanstalt. Wie Voyeure, die Grausliches und Komisches an Geschichten zwischen Patienten und Besuchern mitbekommen. Knallhart in der Sprache. Schwarzweiß in der Optik.
Die Aufführung hat etwas rätselhaft Flimmerndes, in dem die Aufhebung der Grenzen zwischen Normalität und Wahnsinn fühlbar gemacht werden.“
Die Presse

„Wer eine Theateraufführung jenseits des Üblichen erleben will, dem sei ein Besuch von ‚Hain’ empfohlen.“
Wiener Zeitung

 

LESEPROBE

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